Manche Dachzeltreisende machen einen Wochenendausflug. Blue on Tour fährt bis zum Nordkap. Hinter diesem Kanal steckt ein reiselustiges Duo, das mit einem blauen Dacia Duster und einem grünen Teide 160 das ganze Jahr über Europa durchquert, von spontanen Wochenendtrips bis zu dreiwöchigen Reisen.
Das Setup: ein blauer Duster mit einem grünen Teide
Die Basis ist ein blauer Dacia Duster (dCi 115, 4×4, Baujahr 2020) mit dem Teide 160 in Grün, komplett mit Thermo-Innenzelt. „Der Duster kommt überall hin und das Teide ist leicht genug für das Dach“, fassen sie zusammen. Genau deshalb passt das Zelt so gut: Es ist leicht genug für ein Auto mit begrenzter Dachlast.
Vom Mieten zum eigenen Teide 160
Es begann mit einem gemieteten Dachzelt. Sie wollten eigentlich ein Zelt derselben Bauart mieten, aber das war gerade nicht verfügbar. Anna von den Campanions in Augsburg organisierte dann ihr eigenes Teide 160 von Koala Creek. „Im Nachhinein genau die richtige Wahl.“
Die Reisen: von den Niederlanden bis in den hohen Norden
Seit diesem ersten Zelt häufen sich die Reiseziele. Sie campten in den Niederlanden, fuhren zu Weihnachten 2025 nach Colmar und reisten durch Rumänien. Doch der wahre Höhepunkt liegt im Norden.
Rentiere und Elche in Skandinavien
Letztes Jahr reisten sie durch Schweden und Norwegen, bis ganz zum Nordkap. Unterwegs sahen sie Rentiere und Elche aus nächster Nähe. „Solche Momente vergisst man nie wieder.“ Es ist zugleich ihre schönste Erinnerung mit dem Dachzelt.
Das ganze Jahr über, bis zum Weihnachtsmarkt
Blue on Tour lässt das Zelt nicht im Winterlager stehen. Sie reisen das ganze Jahr über, wobei der späte Frühling bis zum Frühherbst ihre Lieblingszeit ist. Und ja, zu Weihnachten war das Teide einfach mit auf dem Weihnachtsmarkt dabei.
Warum es ein Koala Creek wurde
Den Ausschlag gab die Freiheit. „Wir wollten vor allem mehr Freiheit als mit einem Wohnwagen.“ Ein Dachzelt gab ihnen genau das: überall hinfahren und stehen können, wo sie wollen. Dass das Teide leicht genug für ein Auto mit einer etwas geringeren Dachlast ist, machte die Wahl perfekt.
Schlafen in der Höhe und Komfort unterwegs
Das Schlafen in einem Dachzelt gefällt ausgezeichnet. Man liegt erhöht, hat also keine ungebetenen Gäste im Zelt, und mit einer warmen Decke und dem richtigen Kissen schläft man wunderbar. Das Thermo-Innenzelt und eine gute Stromversorgung möchten sie nicht mehr missen. Und der Grill ist immer dabei.
Tipps und das nächste Reiseziel
Zwei Orte, die sie anderen empfehlen: Camping De Grote Bredelaar in den Niederlanden und Sams Camp in Älmhult in Schweden. Selbst zieht es sie diesen Sommer im Juli und August nach Mittelschweden, mit einem Roadtrip durch Osteuropa auf der Wunschliste danach.
Was macht ihr Abenteuer besonders?
Die Antwort besteht aus drei Worten und fasst alles zusammen: die Freiheit des Reisens.
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