Koala Creek
Mit dem Teide 160 jenseits des Polarkreises: das Abenteuer von Germ und Geanna

Reisegeschichte

Mit dem Teide 160 jenseits des Polarkreises: das Abenteuer von Germ und Geanna

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Reisegeschichte 23. Juli 2026 3 Min. Lesezeit

Zweimal die Berge und Fjorde Norwegens, bis über den Polarkreis hinaus, und jedes Mal innerhalb einer Viertelstunde wieder auf dem Weg zum nächsten Ort. Germ und Geanna reisen back to basic mit ihrem Dachzelt auf dem Dach und so wenig Gepäck wie möglich im Auto. In dieser Geschichte erzählen sie von ihrem Setup, ihren schönsten Erinnerungen und warum es ein Koala Creek wurde.

Das Setup: ein Teide auf einem grauen Golf Variant

Germ und Geanna fahren mit einem Teide 160 auf ihrem VW Golf Variant. Die graue Farbe des Autos passt perfekt zu den Farben des Dachzeltes, wodurch das Setup ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Und ehrlich gesagt, sagen sie selbst: Es sieht auch einfach cool aus.

Zweimal Norwegen, bis über den Polarkreis hinaus

Neben mehreren Wochenendausflügen in den Niederlanden und Deutschland reisten sie zweimal in die wunderschönen Berge und Fjorde Norwegens. Für einen abenteuerlustigen Camper hat dieses Land so viel zu bieten. Sie standen auf schönen Campingplätzen, suchten sich aber genauso oft einen eigenen Platz in einem Wald, auf einem Berg oder an einem See. Immer mit Respekt vor den dort geltenden Regeln und mit so wenig Spuren wie möglich. Ihre letzte Reise führte sie bis über den Polarkreis hinaus.

Gerade diese Reisen bleiben ihnen in Erinnerung. „Dieses Gefühl von Freiheit und Einssein mit der Natur ist großartig“, erzählen sie. „Man kommt an wunderschöne Orte mit weiten Ausblicken, und das Schöne ist: Innerhalb einer Viertelstunde hat man das Zelt wieder zusammengeklappt und ist auf dem Weg zum nächsten unvergesslichen Erlebnis.“

Warum es ein Koala Creek wurde

Um herauszufinden, ob ein Dachzelt etwas für sie war, mieteten Germ und Geanna zuerst eines. Nach der ersten längeren Reise waren sie sofort überzeugt. Es war gut, dass sie das Zelt von ihrem Vermieter übernehmen konnten, der nur Koala Creek hatte. Diese Marke sprach sie sofort an: Die Solidität strahlt davon ab. Campingerfahrung hatten sie übrigens schon genug. Beide campten von klein auf mit ihren Eltern, und zusammen standen sie zuvor mit einem normalen Zelt unter anderem in Dänemark, Schweden, Österreich und Luxemburg.

In der Praxis: Aufbau, Komfort und Wetter

Das Auf- und Abbauen ist kinderleicht, besonders zu zweit. Nach ein paar Mal weiß man genau, wer was am besten macht. Nach dem Stoppen brauchten sie 6 Minuten zum Ausklappen und 8 Minuten zum Einklappen, sie machten sogar ein lustiges Video davon.

Auch der Komfort gefällt, besonders im Vergleich zu einem normalen Zelt auf dem Boden. Durch das doppelte Dach wird es schnell gemütlich, und wenn die Sonne scheint, öffnen sich alle Seitenklappen für eine gute Belüftung. Da man nicht auf dem Boden liegt, hat man keine aufsteigende Kälte, und alles bleibt länger trocken, auch wenn es längere Zeit regnet. Bei starkem Wind fängt das Zelt, hoch auf dem Auto, natürlich etwas mehr Wind ein, aber mit eingeklappten Seitenklappen steht es stabiler. Und da man so mobil ist, kann man schlechtem Wetter leicht ausweichen. Für die wirklich nassen Tage bietet eine separate Plane Abhilfe.

Das unverzichtbare Extra

Ein Tipp von Germ und Geanna: die Schuhbeutel, die sie zusätzlich gekauft haben. Während ihrer ersten Reise hatten sie ein paar Mal nasse Schuhe, und seitdem möchten sie diese nicht mehr missen. Unverzichtbarer Reiseartikel? Die Espressokanne für den Kaffee.

Tipps und Zukunftspläne

Ihr goldener Tipp: Machen Sie keinen detaillierten Reiseplan, sondern lassen Sie sich vom Wetter leiten. Das sorgt für den größten Komfort und liefert die schönsten Erlebnisse und Fotos. Die langen Reisen unternahmen sie bisher zu zweit, aber inzwischen ist eine Tochter dazugekommen. Sie haben sogar schon ein Bettchen, das genau ins Dachzelt passt, und die ersten Nächte mit ihr waren gut. Wenn alles gut läuft, wird sie nächstes Jahr auf eine schöne Reise mitkommen. Und nach zweimal Norwegen steht Schweden ganz oben auf der Wunschliste.

Was ihr Dachzeltabenteuer so besonders macht? „Die Freiheit, und nicht im Voraus zu wissen, wo man genau landen wird.“

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